Psychotherapeutische Praxis

Willkommen auf der Homepage der Psychotherapeutischen Praxis Dr. Gerteis.

Hier finden Sie Informationen zum Praxisteam, Praxisstandort und Praxiszeiten sowie zu den eingesetzten Verfahren und aktuellen Neuigkeiten aus der Praxis.

In unserer Praxis nehmen wir vorallem gesetzlich versicherte aber auch privat versicherte Personen auf. Weitere Informationen zu Anmeldung und Warteliste finden Sie hier.


Bitte beachten Sie:

Termine für Psychotherapie werden ausschließlich nach telefonischer Vereinbarung vergeben. Nutzen Sie hierfür die persönlichen telefonischen Sprechzeiten oder den Anmeldebogen. Zum Teil sind auch Termine über den 116117 Terminservice verfügbar.


Auch Termine des 116117 Terminservice müssen von Ihnen mindestens 48 Werktagsstunden vorher telefonisch bestätigt werden (auch Nachricht auf dem Anrufbeantworter). Wurden TSS-Termine nicht telefonisch bestätigt, werden diese Termine anderweitig vergeben.


Telefon. Erreichbarkeit fällt aus

In den Schulferien und an Feiertagen findet grundsätzlich keine telefonische Erreichbarkeit statt.

Die telefonische Erreichbarkeit von Frau Dr. Gerteis fällt an den folgenden Tagen aus:

  • zwischen Montag 22.12.2025 bis einschließlich Freitag, 09.01.2026 (Weihnachtsferien)
  • Freitag, 13.02. bis Dienstag 17.02.2026 (Fasching)
  • Dienstag, 24.03.2026
  • Dienstag 31.03. bis einschließlich Freitag 10.04.2026 (Osterferien)
  • Freitag, 15.05.2026
  • Freitag, 05.06.2026 
  • Dienstag, 29.06. bis einschließlich Freitag, 07.08.2025 (Sommerferien)

Sie können auf dem Anrufbeantworter (06724-6233) eine Nachricht hinterlassen. Oder Sie versuchen es in der jeweils nächsten folgenden persönlichen Telefonsprechzeit nochmal:

Dienstag, 13:30-14:40 Uhr,
Freitag, 13:30-14:40 Uhr,
unter 06131-224551.

Bitte beachten Sie: Bei Neuanmeldungen auf dem Anrufbeantworter erfolgt kein Rückruf, wenn keine Therapieplätze frei sind. Sie können sich auch postalisch auf die Warteliste setzen lassen (Anmeldebogen [pdf-Datei, 161 KB]).

ADHS: Mode-Diagnose oder unterschätzte Realität?

ADHS – Keine Modeerscheinung, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) ist keine Modeerscheinung, sondern eine von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannte neurobiologische Störung. Die Diagnose basiert auf klaren, wissenschaftlich fundierten Kriterien. Schon Hippokrates beschrieb vor über 2.000 Jahren Symptome, die heutigen ADHS-Diagnosen erstaunlich ähneln.

ADHS im Erwachsenenalter erkennen

Eine der verbreiteten Mythen über ADHS besagt, dass diese sich nach der Pubertät auswachsen würden. Dies ist bereits seit über 15 Jahren widerlegt. Um ADHS bei Erwachsenen besser diagnostizieren zu können, werden die Wender-Utah-Kriterien herangezogen. Im Unterschied zu den typischen Diagnosekriterien für Kinder liegt der Fokus hier auf Symptomen, die im Laufe des Lebens bestehen bleiben – auch wenn sie sich verändern. Dazu gehören zum Beispiel emotionale Impulsivität, chronische Unruhe, Stimmungsschwankungen, geringe Stresstoleranz, Probleme mit der Selbstorganisation und anhaltende Konzentrationsschwierigkeiten. Viele Erwachsene mit ADHS zeigen nicht mehr die typische Hyperaktivität aus der Kindheit, sondern kämpfen mit innerer Unruhe, Reizbarkeit oder Problemen im emotionalen Selbstmanagement. Die Wender-Utah-Kriterien helfen besonders dann, wenn ADHS im Kindesalter nie erkannt wurde, aber im Erwachsenenleben weiterhin zu spürbaren Einschränkungen führt.

 

Therapiestudie in virtueller Realität zur Behandlung agoraphobischer Ängste

Ein Forschungsteam der Universitätsmedizin Mainz bestehend aus Psycholog_innen, Psychotherapeut_innen und Medizindoktorand_innen führt aktuell eine Therapiestudie in virtueller Realität zur Behandlung agoraphobischer Ängste durch. Im Rahmen der Studie können Menschen mit Agoraphobie einen kostenlosen Psychotherapieplatz bekommen (Verhaltenstherapie mit VR-Elementen, Agoraphobie mit und ohne Panikstörung,  zwischen 18 und 75 Jahren).

Nach einer ausführlichen Diagnostik findet die Prä-Messung bei uns auf dem Universitätscampus statt, ggf. schließt eine ca. dreimonatige Psychotherapie an (Mischung aus Einzel- und Gruppensetting, mit Exposition in virtueller Realität).

Mehr Informationen finden Patient_innen mit Agoraphobie auf der Projekt-Website oder in diesem Flyer zur Studie (PDF, 2.6 MB).

Kostenerstattung in der Psychotherapie

Für gesetzlich Versicherte (GKV) ist es seit vielen Jahren schwer, zeitnah einen Therapieplatz zu finden. Die langen Wartezeiten sind für Patient_innen belastend und für uns niedergelassene Psychotherapeut_innen höchst unbefriedigend. Hier kann die Kostenerstattung in der Psychotherapie helfen.

Wenn Sie nachgewiesenermaßen keinen Platz bei eine_r niedergelassenen Kolleg_in finden, muss Ihnen Ihre gesetzliche Krankenkasse die Kosten einer Behandlung bei eine_r approbierten Psychotherapeut_in erstatten, auch wenn diese_r Behandler_in keine Kassenzulassung besitzt (sog. Kostenerstattung einer selbstbeschafften Leistung). Verlässliche Informationen dazu finden gesetzlich Versicherte im DPtV Faltblatt ‘Kostenerstattung in der Psychotherapie’ (PDF, 1.63 MB).

Kontaktdaten seriöser Psychotherapeut_innen (auch ohne Kassenzulassung) finden Sie in der Psychotherapeut_innen-Suche der Landespsychotherapeutenkammer RLP.

Natürlich können Sie sich trotzdem in unserer Praxis mit KV-Niederlassung auf die Warteliste setzen lassen. Wir melden uns dann, sobald ein Platz frei ist.