Eingesetzte Verfahren

Kogntive Verhaltentherapie

Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) stellt die Basis meines therapeutischen Handwerkzeugs dar. Die Methoden der KVT werden fortlaufend wissenschaftlich auf ihre Wirksamkeit überprüft und weiterentwickelt.

Unter “Verhalten” versteht die moderne KVT die Gesamtheit menschlichen Erlebens – also Denken, Fühlen und Handeln, natürlich immer auch unter Einbezug der zugehörigen Vorgänge im Körper. Dabei stehen die aktuellen Probleme im Fokus, sowie deren Ursachen, Auslöser und aufrechterhaltende Bedingungen. Selbstverständlich kann dieses “Geflecht” immer nur vor dem Hintergrund der individuellen Lebensgeschichte verstanden werden.

Verhaltenstherapeutisches Interventionen haben oft eine deutliche Handlungsorientierung – es geht immer auch ums “Tun”: Neue Erfahrungen, alternatives Handeln und Denken im Heute. Natürlich ist es wichtig, Zusammenhänge auch in der Lebensgeschichte zu verstehen. Aber Einsicht (z.B. über diskutieren und nachdenken über Vergangenes) oder “es verstanden haben” allein reichen eben meistens doch nicht aus.
Schlußendlich sollen Sie in die Lage versetzt werden, Ihre aktuellen Probleme aber auch zukünftige Schwierigkeiten eigenständig zu lösen und sich über die Zeit der Therapie hinaus zu entwickeln. Deshalb reichen verhaltenstherapeutische Interventionen oft in den Alltag hinein (z. B. in Form von Übungen, Experimenten oder Aufgaben für zuhause).

Verhaltenstherapeutische Behandlung biete ich dabei sowohl als Einzeltherapie als auch als Gruppentherapie an. (Aufgrund der Corona-Pandemie werden aktuell noch keine Gruppen angeboten).

Ergänzende Interventionen und Methoden

Die moderne KVT kann sehr gut mit anderen Methoden kombiniert werden. Dadurch ist es besonders gut möglich, die Behandlung auf die individuellen Bedürfnisse der Patient*innen abzustimmen.

In meiner Praxis kommen im Rahmen der verhaltenstherapeutischen Psychotherapie bei Bedarf auch wirksame Interventionen aus der Hypnotherapie, der Dialektisch-behavioralen Therapie (DBT) und der Ego-State-Therapie (Anteile-Arbeit) sowie Achtsamkeits-basierte Methoden und Entspannungsverfahren zum Einsatz.